BAD WILSNACK

JULIA KRAHN

FIGURA

 

30. Juli bis 31. Oktober 2017

Wunderblutkirche St. Nikolai, Bad Wilsnack

 

Die Wunderblutkirche in Bad Wilsnack gehörte einst zu den wichtigsten Pilgerzentren in Osteuropa – bis die Re­formation dem Wallfahrtswesen ein jähes Ende berei­tete. – Wohin geht die Reise von Körper und Seele ­heute? Was nährt sie unterwegs? An welchen Wegweisern und Pilgerzeichen erkennen sie ihren Weg? Und welche Rolle spielen die Zugvögel und der Sternenhimmel über Bad Wilsnack? – Die in Mailand lebende Künstlerin Julia Krahn hat sich in Bad Wilsnack auf Spurensuche begeben: Nach alten und neuen Geschichten, Fragen des Glaubens und symbolischen Konstellationen zwischen Himmel und Erde, die sich in ihrer Arbeit zu Figurationen der Seele verdichten. –„figura“, körperliche und geistige „Gestalt“, „Bild“, „Idee“ und „Schatten“, ist der Titel ihres Projektes, das die Wallfahrtsgeschichte des Ortes, seine Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Geschichten sowie Skulptur und Performance miteinander verbindet.

 

Eine Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde St. Nikolai Bad Wilsnack und dem Förderverein Wunderblutkirche St. Nikolai e.V.

 

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ERÖFFNUNG

29. Juli 2017, 16 Uhr, Wunderblutkirche St. Nikolai, Bad Wilsnack

 

 

Begleitveranstaltungen

 

Pane Quotidiano

Performance

8. Oktober 2017, 12 Uhr, Wunderblutkirche St. Nikolai, Bad Wilsnack

Fotos: Leo Seidel

VERANSTALTER

 

Stiftung St. Matthäus

Kulturstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

 

Auguststraße 80 | 10117 Berlin

030 – 28395283

info@stiftung-stmatthaeus.de

www.stiftung-stmatthaeus.de

Die Stiftung St. Matthäus ist die Kunst- und Kulturstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Sie wurde 1999/2000 gegründet und hat ihren Sitz am Dom zu Brandenburg. Sie dient dem besonderen Auftrag, den Dialog der Kirche mit den Künsten zu führen und zu fördern. Die Stiftung fördert durch eigene Projekte und in Kooperationen das nachhaltige Gespräch der Kirche mit Künstlerinnen und Künstlern. Wenn von Dialog die Rede ist, dann im Sinne einer Suchbewegung, die auf Begegnung aus ist, auf Wahrnehmung des Fremden und des Eigenen im Gegenüber zu Bildwerken der Kunst, der Musik und Literatur.

 

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